Regionalliga Nord: Spitzenspiel am Freitag
Autor: Stefan Freye am 24.08.2017 - 17:24
Logo Regionalliga NordDas ein oder andere richtungsweisende Spiel ist dabei unter den sieben Partien des Wochenendes. Es geht um Himmelsstürmer und Kellerkinder, Trainerwechsel und Derbys. Komplettiert wird der 5. Spieltag bereits am Montag, mit den Duellen Hildesheim - Hannover II (18 Uhr) und Lübeck – Altona (20.15 Uhr, SPORT1 live).



SpVgg Drochtersen/Assel – Hamburger SV II (Fr., 19.30 Uhr)
Ungeschlagen tritt der Gastgeber an zum Duell mit dem Tabellenführer. Dessen Bilanz (3-10) ist allerdings noch ein bisschen besser als jene des Tabellenfünften (2-2-0). Einen großen Anteil daran hat zweifellos Törles Knöll, der Torjäger der Hamburger. Er erzielte bereits fünf Treffer, mehr als jeder andere Spieler der Regionalliga Nord. Die Spielvereinigung darf dagegen als torgefährliches Kollektiv gelten: Ihre neun Saisontreffer werden lediglich vom Aufsteiger aus Jeddeloh (10) übertroffen. Erwartet die Besucher in Drochtersen also ein Spitzenspiel mit vielen Toren?
 
SC Weiche Flensburg 08 – VfB Oldenburg (Sa., 13.30 Uhr)
Es sieht derzeit ganz so aus, als habe der Gastgeber in die Spur gefunden. Den zwei Unentschieden zum Auftakt schlossen sich zwei Siege an, und so kletterte Weiche auf den vierten Tabellenplatz – Tendenz steigend. Wohin die Tendenz des VfB zeigt, ist derzeit nicht absehbar. Klar ist: Nach einem durchwachsenen Start mit vier Punkten aus vier Partien trennte sich Oldenburg in dieser Woche von Trainer Dietmar Hirsch. Interimsweise übernahm nun Sportdirektor Ralf Voigt die Verantwortung – und sucht derweil nach einem Nachfolger für Hirsch. „Wir wollen den Trainer finden, der zum Verein passt und der dessen Werte vertritt“, so Voigt. Kurzfristig würde den VfB ein Punktgewinn in Flensburg sicher helfen und für ein bisschen Ruhe sorgen.
 
Eintracht Braunschweig II – BSV Rehden (Sa., 14 Uhr)
Der 2:1-Erfolg, erster Sieg in der noch jungen Saison, kam gut an in Braunschweig. „Das war ein hochinteressantes Spiel mit einem hoch erfreulichen Ergebnis“, meinte Trainer Henning Bürger. Sein Team sammelte nun vier Punkte aus vier Partien, befindet sich also im Soll. Für den Gegner gilt das nicht angesichts von nur einem Zähler. Zuletzt  kassierte der BSV eine 2:3-Niederlage gegen Altona 93. In Rehden wissen sie aber auch: Mit einem dreifachen Punktgewinn bei der Eintracht II könnten sie zum Gegner aufschließen. Es kann derzeit ja noch sehr schnell gehen mit einem Sprung in der Tabelle.
 
Eutin 08 – VfL Wolfsburg II (Sa., 15 Uhr)
Drei Punkte aus vier Spielen (1-0-3) sind eine ordentliche Bilanz für einen Aufsteiger. Die jüngste 2:3-Niederlage gegen die SpVgg Drochtersen/Assel kam allerdings ungeplant. Das gilt jedoch auch für das 0:1 des VfL gegen den VfB Lübeck, mit einem Gegentreffer in der Schlussminute. „Dass wir ein gutes Spiel in der 90. Minute verlieren, ist natürlich sehr, sehr bitter“, meinte Trainer Rüdiger Ziehl. Mit anderen Worten: Die Leistung stimmte. Also wird sich der VfL die Punkte auf jeden Fall in Eutin holen wollen.
 
SSV Jeddeloh – FC St. Pauli II (Sa., 16 Uhr)
Ein Aufsteiger auf dem Weg zur Erfolgsstory? Die vier Punkte aus vier Partien sind ordentlich, vor allem aber weiß der SSV mit seiner Torausbeute zu überzeugen. Gleich zehn Treffer erzielte der Neuling, mehr als jedes andere Team der Regionalliga. Nun kommt allerdings St. Pauli. Der Tabellennachbar (10.) ist in seinen drei Spielen (1-2-0) noch ungeschlagen und wusste zuletzt, beim 5:0 über Hildesheim, zu überzeugen.
 
1. FC Germania Egestorf/Langreder – TSV Havelse (Sa., 17 Uhr)
Ein Derby. Der Gastgeber kennt sich aus mit Nachbarschaftsduellen, trennte sich gerade mit einem 1:1-Unentschieden von Hannover 96 II. Dagegen liegt hinter dem Gast eine Enttäuschung. Die 1:3-Heimniederlage gegen Eintracht Norderstedt kam doch eher ungeplant. Statt sich in der Spitze zu etablieren, rutsche der TSV bis auf Rang acht ab.
 
FC Eintracht Norderstedt – Lüneburger SK Hansa (So., 14 Uhr)
Es läuft für die noch ungeschlagene Eintracht (2-2-0). Der 3:1-Erfolg in Havelse sicherte dem Gastgeber den Sprung auf Rang drei. Der LSK lauert dagegen auf Rang sieben. Er war richtig gut gestartet, kassierte zuletzt aber eine 1:3-Heimniederlage gegen Weiche Flensburg. In Norderstedt steht damit ein Spiel an, das einen Trend setzen könnte: Wer gewinnt, sollte sich erst einmal einen Platz in der Spitzengruppe sichern können.
 
 

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