Regionalliga Nord: Topteams unter sich in Jeddeloh
Autor: Stefan Freye am 19.10.2017 - 14:09
Logo Regionalliga NordJetzt also ein Spitzenspiel mit Beteiligung des Aufsteigers: Nach sieben Siegen in Folge kletterte der SSV Jeddeloh auf den zweiten Tabellenplatz, um nun den Vierten aus Flensburg zu empfangen. So geht es eben manchmal zu in der Liga: Der Neuling überzeugt und misst sich auf Augenhöhe mit dem Topfavoriten.



Hannover 96 II – TSV Havelse (Fr., 19.30 Uhr)
Ein schönes Derby zum Auftakt des Spieltag – und spannend dürfte es auch noch zugehen in diesem Duell der Nachbarn. Der Gastgeber war zuletzt spielfrei, dürfte sich als Tabellenelfter aber immer noch im Soll befinden. Dagegen wartet der Gast nun bereits seit einiger Zeit auf einen dreifachen Punktgewinn. Lediglich einen Sieg landete der TSV in den vergangenen zehn Partien. Er möchte das Derby sicher nutzen, um in die Erfolgsspur zurückzukehren.
 
SpVgg Drochtersen/Assel – Eintracht Braunschweig II (Fr., 19.30 Uhr)
Als Tabellenzehnter hat die Spielvereinigung keineswegs enttäuscht, und auch die Bilanz (36-3) darf als ordentlich gelten. Aber auf eigenem Platz, im Kehdinger Stadion, da läuft es einfach noch nicht wie erwartet. Denn nach sechs Heimspielen steht erst ein Sieg auf dem Konto (1-2-3). Während der Gastgeber zuletzt aber auswärts erfolgreich war und mit 3:1 in Altona gewann, kassierte die Eintracht eine herbe 0:3-Heimniederlage gegen Jeddeloh. Auf fremden Plätzen besitzen die Braunschweiger dagegen eine ausgeglichene Bilanz (2-1-2).
 
VfB Lübeck – 1. FC Germania Egestorf/Langreder (Sa., 14 Uhr)
Auch der Gastgeber hatte zuletzt pausiert, nachdem die Partie bei 96 in die kommende Woche verlegt worden war (Mi., 18 Uhr). Die Germania war dagegen aktiv und angesichts des 0:0 in Norderstedt auch erfolgreich. Ein weiteres Remis könnte dem Tabellenneunten wohl gefallen. Allerdings: Der VfB mag es gar nicht, wenn die Punkte geteilt werden. Er ist neben Altona das einzige Team ohne Unentschieden in der Bilanz (6-0-4). Heißt es an der Lohmühle also einmal mehr: Alles oder Nichts?

Eutin 08 - BSV Rehden (Sa., 15 Uhr)
Das Schlusslicht empfängt den Vorletzten – mehr Kellerduell geht nicht. Dabei dürfte der Gast allerdings leichte Vorteile besitzen, landete er beim 1:0 in Drochtersen zuletzt doch einen Auswärtssieg. Auf drei Punkte wartet Eutin 08 dagegen bereits seit neun Spielen. Im Duell mit dem bereits um vier Punkte enteilten Tabellennachbarn steht der Gastgeber also unter Zugzwang – nur ein Heimsieg würde den Anschluss herstellen.
 
SSV Jeddeloh – SC Weiche Flensburg (Sa., 16 Uhr)
Folgt nun der nächste Streich? Wird der Aufsteiger den achten Sieg in Folge landen? Ohne Zweifel ist der SSV Jeddeloh die Überraschungsmannschaft der Saison. Nun steht sie vor einem Heimspiel gegen den Topfavoriten – der zuletzt allerdings überraschend mit 0:1 gegen Hildesheim verlor. Eine Heimpleite, die Trainer Daniel Jurgeleit zur einer Klarstellung veranlasste: „Wir wollen uns verbessern, sind aber nicht so weit, um zu sagen, wir wollen in die 3. Liga oder wir würden nun die 3. Liga anpeilen.“ Eines steht aber fest: Die Partie des Tabellenzweiten gegen den Vierten ist das Spitzenspiel des Spieltags.
 
Hamburger SV II – VfB Oldenburg (So., 13 Uhr)
Am HSV führt derzeit kein Weg vorbei: Der noch ungeschlagene Tabellenführer (10-2-0) führt die Liga mittlerweile mit sieben Punkten vor dem SSV Jeddeloh an. „Das war ein sehr dominanter und mutiger Auftritt meiner Mannschaft“, lobte U21-Trainer Christian Titz sein Team nach dem 3:0 in Lüneburg. Pünktlich zur derzeit wohl schwersten Aufgabe hat sich der Gast aber erholt: Beim 4:0 gegen Eutin gelang dem VfB der erste Sieg nach acht sieglosen Spielen. Ob das frische Selbstvertrauen reicht, um nun auch beim Spitzenreiter zu bestehen, bleibt allerdings fraglich.
 
FC St. Pauli II – Lüneburger SK Hansa (So., 14 Uhr)
Diese Teams starten unter ganz unterschiedlichen Voraussetzungen. Der Gastgeber lieferte beim 4:0 in Havelse zuletzt einen richtig guten Auftritt ab, während der LSK mit 0:3 gegen den HSV II verlor. Allerdings: Dieses Spiel fand in Lüneburg statt, dort läuft es sowieso nicht so gut für den Tabellenzwölften (1-0-5). Ihre ganze Leistungsfähigkeit entfalten die Lüneburger erst in der Fremde. Sie gelten deshalb als eines der stärksten Auswärtsteams (3-1-1). So unterschiedlich sind die Voraussetzungen vielleicht doch nicht.
 
VfL Wolfsburg II – Altona 93 (So., 14 Uhr)
Beim 3:0 in Rehden gelang dem Gastgeber zuletzt ein souveräner Auftritt. Nun sollen die nächste Punkte folgen, damit der HSV seinen Vorsprung von acht Punkten auf den Tabellendritten nicht noch weiter ausbauen kann. Mit Altona 93, dem 16. aus Hamburg, tritt nun auch zweifellos ein Außenseiter an. Allerdings sammelte der Aufsteiger seine neun Punkte ausnahmslos in Auswärtsspielen (3-0-3), während er auf eigenem Platz noch ohne Punkt ist (0-0-6).
 
VfV Borussia 06 Hildesheim – Eintracht Norderstedt (So., 15 Uhr)
Was ist dieser Erfolg wert? Beim 1:0 in Flensburg verzeichnete der Gastgeber zuletzt einen überraschenden Sieg. Die ganz schwere Zeiten, als der VfV06 wochenlang auf den ersten Saisonsieg wartete und das Schlusslicht gab, sind offenbar vorbei. Er empfängt den Fünften aus Norderstedt nun als 15. der Liga. So richtig gut lief es beim Gegner zuletzt auch nicht: Das 0:0 gegen die Germania war etwas enttäuschend und bereits das dritte Spiel ohne dreifachen Punktgewinn.
 
 


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