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Regionalliga Nord: Erster „Titel“ der Saison
Autor: Srefan Freye am 09.11.2017 - 15:04
Logo Regionalliga NordNoch ein Sieg, und dann ist die vorzeitige Herbstmeisterschaft perfekt: Gewinnt der HSV II am 16. Spieltag bei Eintracht Braunschweig II, hat er den inoffiziellen Titel in der Regionalliga Nord sicher. Das bedeutet allerdings auch: Einen Ausrutscher sollten sich die Verfolger um den SC Weiche Flensburg besser nicht erlauben. Der Spitzenreiter hat sich ja bereits jetzt einen ziemlich großen Vorsprung gesichert.

VfB Lübeck – Lüneburger SK Hansa (Fr., 20 Uhr)
Der Gastgeber ist nun seit zwei Partien ungeschlagen, hat seine Negativserie also einstweilen überwunden. Aber so richtig zufrieden waren sie beim VfB natürlich nicht mit dem torlosen Remis gegen den VfV06 Hildesheim am letzten Wochenende, markierte es doch das dritte Heimspiel ohne eigenen Treffer in Folge. Der LSK (12.) reist mit einer Enttäuschung zum Spiel beim Tabellenachten: Er verlor sein letztes Auswärtsspiel mit 0:4 in Eutin und wird nun nur noch durch vier Punkte von der Abstiegszone getrennt.
 
SC Weiche Flensburg – Eutin 08 (Sa., 13.30 Uhr)
Es läuft derzeit ziemlich gut für Weiche: Der seit Wochen ungeschlagene Gastgeber behauptete zuletzt dank eines späten 2:1-Siegs in Wolfsburg den zweiten Tabellenplatz. Er geht nun auch als klarer Favorit in das Derby gegen den Aufsteiger. Aber Achtung: Das 3:1 über Eintracht Braunschweig II war bereits Eutins zweiter Sieg in Folge nach einer elf Spiele währenden Negativserie. Der Gast wird also mit neuem Selbstbewusstsein antreten, und das dürfte der Spannung vor diesem Derby nur gut tun.
 
Eintracht Braunschweig II – Hamburger SV II (Sa., 14 Uhr)
Die 1:3-Niederlage in Eutin tat weh. „Extrem ärgerlich und enttäuschend“, meinte Trainer Henning Bürger nach der jüngsten Pleite. Obwohl der Gegner eine gute Leistung geboten habe, sah er seine Mannschaft auch in der Verantwortung: „Die Verteidigungsleistung aller hat nicht gestimmt.“ Insofern ist Wiedergutmachung angesagt beim Tabellenzehnten – ausgerechnet gegen den HSV.  Der Spitzenreiter blieb beim 2:0 über Altona 93 erneut ohne Niederlage, besitzt eine weiße Weste (12-3-0) und ist zudem seit 587 Minuten ohne Gegentor.

BSV Rehden – Hannover 96 II (Sa., 16 Uhr)
Der Gastgeber verlor zuletzt zwar mit 1:3 bei St. Pauli II, dürfte mit dem Verlauf der vergangenen Wochen aber zufrieden sein. Immerhin gelangen dem Kellerkind sieben Punkte aus den letzten fünf Partien. Nun ist in 96 II der Tabellenelfte zu Gast in Rehden, und das erscheint machbar. Allerdings: Der Gast darf als ausgesprochen auswärtsstark gelten, sammelte nämlich elf seiner 18 Punkte auf fremden Plätzen (3-2-1).
 
VfV Borussia 06 Hildesheim – SSV Jeddeloh (So., 14 Uhr)
Seit drei Partien wartet der Gastgeber nun auf einen eigenen Treffer. Das steht für gewöhnlich für eine eher durchwachsene Bilanz. Aber nicht immer, denn das torlose Unentschieden in Lübeck durfte als Erfolg des VfV06 gelten. Er tritt also selbstbewusst zum Duell mit dem Aufsteiger an. Einem angeschlagenen Aufsteiger? Der SSV blieb nach sieben Siegen in Folge zuletzt zwei Mal ohne Punkte. Ob er wieder zurück zu alter Stärke findet, dürfte eine der spannenden Fragen dieses Spieltags sein.
 
1. FC Germania Egestorf-Langreder – SpVgg Drochtersen/Assel (So., 14 Uhr)
Seit fünf Spielen ungeschlagen, zudem vier Mal in Folge siegreich: Die Germania ist die Mannschaft der Stunde. Die Treffer von Hendrik Weydandt (20.), Robin Gaida (25.) und Kevin Schumacher (87.) sicherten am Mittwoch einen ungefährdeten 3:1 (2:0)-Heimsieg im Nachholspiel gegen den FC St. Pauli II (Tor: Ambrosius). Die Spielvereinigung ist allerdings auch gut drauf in diesen Tagen. Beim 4:0 über Norderstedt hatte sie schließlich eine Durststrecke auf eigenem Platz beendet.  
 
Eintracht Norderstedt – VfL Wolfsburg II (So., 14 Uhr)
Wirklich gut war es zuletzt für beide Mannschaft nicht gelaufen. Während der Gastgeber mit 0:4 in Drochtersen verlor, kassierte der VfL eine späte 1:2-Heimniederlage im Spitzenspiel gegen Weiche Flensburg. Eine Heimpleite, die Rüdiger Ziehl als „ärgerlich“ empfand, aber auch als „verdient“ bezeichnete. Denn seine Mannschaft habe nur eine halbe Stunde lang „abgerufen, was wir uns vorgenommen haben“. Man darf davon ausgehen, dass der VfL in Norderstedt über 90 Minuten konstant antreten und sich rehabilitieren möchte. Aber das will der Gastgeber natürlich auch. Auf eigenem Platz ist die Eintracht auch noch ungeschlagen (3-3-0).
 
Altona 93 – FC St. Pauli II (So., 14 Uhr)
Ein Duell zweier etwas anderer Fußballklubs und zudem noch ein Derby – das wird sicher ein außergewöhnliches Spiel. In das der Gastgeber allerdings mit einer ziemlich deprimierenden Heimbilanz geht: In all seinen sechs Spielen auf eigener Anlage gelang Altona noch kein Punktgewinn (0-0-6). Auch deshalb dürfte der Gast als Favorit antreten – obwohl er am Mittwoch, beim 1:3 in Egestorf, die erste Niederlage nach zuvor vier ungeschlagenen Partien kassierte.
 
VfB Oldenburg – TSV Havelse (So., 14 Uhr)
Das letzte Heimspiel lief doch recht vielversprechend für den VfB. Mit dem 4:0 gegen Eutin hatten die Oldenburger schließlich eine lange Negativserie beendet. Nun kommt der TSV Havelse, und er bringt eine eigene Serie mit, gewann nämlich nur einen Zähler aus den vergangenen vier Partien. Keine Frage: Der Gast möchte nun endlich mal wieder ein Spiel gewinnen, rutschte er zuletzt doch auf den 14. Rang zurück, einen Platz hinter dem VfB (13.).
 
 


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