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Eine Freundschaft muss pausieren – Uzelac trifft auf Menga
Autor: VfB Oldenburg am 07.03.2015 - 13:31
Logo VfB OldenburgSie sind gute Freunde und stehen im regelmäßigen Kontakt. Doch das gute Verhältnis zwischen Addy-Waku Menga und Franko Uzelac wird am Gründonnerstag, 2. April, ab 17:30 Uhr einer echten Belastungsprobe unterzogen. Dann nämlich stehen sich der Torjäger des VfL Osnabrück und der Innenverteidiger des VfB Oldenburg im Halbfinale des Krombacher-Pokals gegenüber.

Im direkten Duell und das wird es sicher geben, wird keiner der beiden Protagonisten einen Rückzieher machen. Anders formuliert, in diesen 90 Minuten hat die Freundschaft Pause. Hart geführte Zweikämpfe mit dem jungen Oldenburger Abwehrspieler dürften indes auch das einzig Unerfreuliche für Menga sein. Der Torjäger, im vergangenen Jahr in Diensten des VfB Oldenburg, darf vielmehr davon ausgehen, mit wohlwollendem Applaus begrüßt zu werden.

Im konkurrenzgeprägten Fußballgeschäft, zumal in einem Pokal-Halbfinale, in dem die Teilnahme am DFB-Pokal ausgespielt wird, ist das fraglos nicht selbstverständlich. Addy-Waku Menga allerdings genießt beim VfB Oldenburg und seinen vielen Fans nach wie vor höchste Wertschätzung. Selten zuvor ist es einem Spieler innerhalb so kurzer Zeit gelungen, sich eine derart große Beliebtheit zu erspielen. Dabei waren es nicht allein seine vielen Tore und Vorlagen, die von den Fans honoriert worden sind. Vielmehr sammelt der Deutsch-Kongolese in seiner Oldenburger Zeit auch außerhalb des Fußballplatzes jede Menge Sympathiepunkte. Bei Uzelac und seinen anderen Mitspielern ebenso, wie bei den Wegbegleitern des VfB. „Addy ist einfach einer toller Mensch, sehr verbindlich in seinem Auftreten, sehr bescheiden und das kommt an“, sagt Wilfried Barysch, der Vorsitzende des Oldenburger Traditionsvereins.

Dass auch Menga seine Oldenburger Zeit zu schätzen weiß, dokumentiert er nicht allein in Worten. Wann immer es seine Zeit zulässt, besucht er die Spiele seiner alten Mannschaft und drückt den Blauen die Daumen. Das ist fraglos auch ein Ausdruck seiner Dankbarkeit. In Oldenburg, sagt der elffache Torschütze, habe er seine Freude am Fußball wieder gefunden. Das gute Verhältnis innerhalb der Mannschaft, vor allem auch etwa zu Franko Uzelac, hat unbedingt dazu beigetragen.


Gruppenfoto

Freuen sich auf das Krombacher-Pokal-Halbfinale, von links: Harald Willers (Marketing VfB Oldenburg), Franko Uzelac (VfB), Wilfried Barysch (VfB), Addy-Waku Menga (VfL) und sein Sohn sowie Sebastian Rüther (Marketing VfL Osnabrück). Foto: Knust


Unabhängig davon wird Menga natürlich alles dafür tun, seinen VfL Osnabrück im Halbfinale zum Sieger zu machen. Allerdings durchlaufen die Lila-Weißen zurzeit eine Krise. In der 3. Liga sind sie bis auf den 12. Tabellenplatz abgerutscht, obwohl der Ex-Oldenburger von seiner Treffsicherheit nichts verloren hat. Gemeinsam mit dem zehnfachen Torschützen Stanislav Iljutcenko zählt er zu den Top-Torjägern der Liga.

Beim VfB Oldenburg weiß man um die Stärke des Gegners, aber auch um die eigene. „Wir sind Außenseiter, aber im Pokal hat man eine Chance. Für beide Mannschaften steht viel auf dem Spiel. In diesem 90 Minuten kommt es auch darauf an, die eigenen Nerven in den Griff zu bekommen und mit unseren Fans im Rücken wollen wir das Spiel gewinnen“, sagt Julian Lüttmann, der sportliche Leiter des VfB. Franko Uzelac wird seinen Teil dazu beitragen und alles tun, um Menga am Torerfolg zu hindern.



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