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Regionalliga Nord: Bewegung in der Tabelle?
Autor: Stefan Freye am 16.02.2017 - 21:15
Logo Regionalliga NordDie Partie zwischen dem HSV II und Eintracht Braunschweig II wurde zwar abgesagt. Aber der 22. Spieltag der Regionalliga Nord sollte trotzdem mit einer Vielzahl von Partien absolviert werden. Und das dürfte dann auch zu einigen Verschiebungen in der Tabelle führen. Nun geht es endlich wieder richtig los...



SpVgg Drochtersen/Assel – VfB Lübeck (Fr., 19.30 Uhr)
Auf geht’s zum ersten Sieg des Jahres. Aber welchem Team gelingen die drei Premieren-Punkte? Bislang haben die SpVgg (gegen den 1.FC Germania Egestorf/Langreder) und der VfB (gegen St. Pauli II) lediglich ein 1:1 auf eigenem Platz erreicht. Nun spricht die Heimstärke ein bisschen für den Gastgeber, den 11. der Liga. Für die Lübecker gilt dagegen: Sie dürften sich eigentlich keinen Ausrutscher erlauben. Der Tabellenzweite wird bereits durch elf Punkte vom Spitzenreiter aus Meppen getrennt.
 
VfL Wolfsburg II – FC St. Pauli II (Sa., 13 Uhr)
Das Nachwuchsduell unterstreicht, wie eng es derzeit in der Liga zugeht. Der Gastgeber sammelte bislang 30 Punkte und belegt Rang fünf, zählt also zur erweiterten Spitzengruppe. Die Hamburger rangieren dagegen auf Platz zwölf, mit 26 Zählern. Um den Klassenerhalt sorgen müssen sie sich angesichts eines Vorsprungs von zehn Punkten allerdings nicht. Doch der Weg ins erste Drittel der Liga erscheint trotzdem weit. Nachdem St. Pauli vor rund zwei Wochen mit einem 1:1 beim VfB Lübeck ins neue Fußballjahr gestartet war, nutzte das Team von Joachim Philipkowski den Spielausfall am vergangenen Wochenende zu einem 2:1-Testspielsieg gegen Viktoria Hamburg. Der Gastgeber kassierte gegen den 1. FC Egestorf/Langreder dagegen eine ebenso überraschende wie verdiente 0:2-Pflichtspielniederlage. „Wir waren in den Zweikämpfen nicht präsent genug, hatten zu viele kleine Fehler im Spiel und zu wenig Zug nach vorn. Zudem fehlte etwas die Überzeugung in die eigene Stärke“, meinte VfL-Trainer Rüdiger Ziehl. Er wird eine deutliche Leistungssteigerung von seiner Mannschaft erwarten.

SV Meppen – 1. FC Germania Egestorf/Langreder (Sa., 16 Uhr)
Was für ein Einstand! Dieses 2:0 beim VfL Wolfsburg II unterstrich noch einmal, zu welchen Leistungen der Aufsteiger fähig ist. Knüpft die Germania in den kommenden Wochen an diesen Auftritt an, sollte der 15. Tabellenplatz schon bald der Vergangenheit angehören und der Abstand zur Abstiegszone deutlich vergrößert werden. In Meppen befindet sich der Gast allerdings nach wie vor in der Außenseiterrolle. Der Spitzenreiter agierte in den vergangenen Monaten einfach viel zu souverän und gilt gerade auf eigenem Platz als sehr große Herausforderung. Derzeit stellt sich schon ein bisschen die Frage, wer oder was den SVM in diesen Tagen eigentlich aufhalten soll? Souveräner Tabellenführer, mit einigen interessanten Neuzugängen in der Winterpause und einem Trainer Christian Neidhardt, der seinen Vertrag gerade um zwei Jahre verlängerte. Der 1. FC Germania möchte aber sicher seine eigene Antwort finden.
 
Lüneburger SK Hansa – VfV Borussia 06 Hildesheim (So., 14 Uhr)
Am 10. Dezember absolvierte der Gastgeber seine letzte Partie. Er war mit vier Spielen ohne dreifachen Punktgewinn (0-1-3) in die Winterpause gegangen. Es wird also Zeit für das nächste Spiel, für den nächsten Sieg. Allerdings hält sich der Tabellenachte aus dem Tabellenkeller heraus. Sein Gegner nicht. Der 13. aus Hildesheim wird gerade durch drei Punkte von einem Abstiegsplatz getrennt. Er startete mit einer 1:2-Niederlage beim VfL Wolfsburg II bereits in das neue Fußballjahr.
 
FC Eintracht Norderstedt - BSV Rehden (So., 14 Uhr)
Mit einem 1:0-Heimspielerfolg über Eintracht Braunschweig II war der Gastgeber bereits vor zwei Wochen in die zweite Saisonhälfte gestartet. Er ist nun seit vier Regionalliga-Partien siegreich und möchte diese Serie natürlich gegen den BSV-Rehden ausbauen. Der Tabellenneunte befindet sich auch in der klaren Favoritenrolle. Sein Gegner reist nämlich als 16. an, und die 0:4-Niederlage in Meppen war auch nicht gerade dazu geeignet, den Glauben an eine Überraschung in Norderstedt zu bestärken.
 
VfB Oldenburg – ETSV Weiche Flensburg (So., 14 Uhr)
Ein 3:3-Heimunentschieden gegen U.L.M. Wolfsburg war nicht das, was man sich beim VfB vom Rückrundenstart versprochen hatte. „Weder mit dem Ergebnis, noch mit dem Spiel kann ich auch nur annähernd zufrieden sein, wenn ich von den ersten 30 Minuten absehe“, meinte Trainer Dietmar Hirsch nach dem Spiel vor rund zwei Wochen. Die Mannschaft wird allerdings „aus diesen Fehlern lernen“, und womöglich macht sich dies bereits gegen Weiche Flensburg bemerkbar. Der Gast, als Tabellenvierter zwei Plätze vor dem VfB, tritt jedenfalls mit einem kleinen Handikap an: Die Flensburger absolvierten ihr letztes Pflichtspiel am 4. Dezember, beim 3:1 über den SV Meppen.
 
SV Eichede – U.L.M. Wolfsburg (So, 14 Uhr)
Es ist das Duell der Aufsteiger - und noch so viel mehr. Der Gastgeber sollte nach dem fast sensationellen 2:1-Erfolg bei Hannover 96 II mit ganz neuem Schwung antreten. Der Abstand von acht Punkten zu einem Nichtabstiegsplatz spricht zwar nach wie vor gegen das Schlusslicht. Doch wenn der SVE in den kommenden Wochen noch den einen oder anderen Sieg folgen lässt, dürfte er einiges an Boden gut machen. Umso wichtiger wird die Partie für den Gast aus Wolfsburg. Der 15., zuletzt 3:3 in Oldenburg, zählt zu den Teams, die sich zweifellos nicht von Eichede einholen lassen wollen.
 
TSV Havelse – Hannover 96 II (So., 17 Uhr)
Der Gastgeber geht nahezu ohne Sorgen in das Duell. Als Tabellendritter zählt er derzeit zu den positiven Überraschungen der Liga. Der Gast sorgte zuletzt für eine negative Überraschung: 1:2-Heimniederlage gegen den SV Eichede. „Das haben sie sich verdient", meinte 96-Coach Mike Barten zur Leistung des Gegners. Seine eigene Elf wusste ihn wenig überraschend nicht zu überzeugen. „Wir werden deswegen auch einige Veränderungen vornehmen.“ Man darf also gespannt sein, wie der neuformierte Gast auf die Enttäuschung aus der Vorwoche reagiert.



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