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Regionalliga Nord: Diesmal komplett?
Autor: Stefan Freye am 24.02.2017 - 12:45
Logo Regionalliga NordEs gibt viele spannende Fragen um den 23. Spieltag der Regionalliga Nord. Eine betrifft zweifellos die Anzahl der ausgetragenen Spiele. Denn bislang musste an jedem Wochenende mindestens ein Spiel kurzfristig abgesagt werden. Ob diesmal alle neun Partien ausgetragen werden?



St. Pauli II – SV Meppen (Sa., 14 Uhr)
Seit vier Spielen ohne Sieg, und dann kommt auch noch der souveräne Spitzenreiter – der FC St. Pauli befand sich schon mal in einer besseren Situation. Aber natürlich wissen die Hamburger, dass die Partie gegen den SV Meppen, zuletzt souveräner 4:1-Sieger über Rehden, eine Herausforderung und auch eine Chance ist. Denn was der Gastgeber, derzeit auf Rang zwölf, zu leisten imstande ist, hat er in dieser Saison bereits mehrfach unter Beweis gestellt. Auch Pauli-Coach Joachim Philipkowski dürfte um die Möglichkeiten wissen. Er sagt: „Wir freuen uns, dass der Tabellenführer bei uns zu Gast ist.“ 
 
VfB Lübeck – VfL Wolfsburg II (Sa., 14 Uhr)
Erst eine Partie hat der Gastgeber in diesem Jahr ausgetragen, das 1:1-Heimunentschieden gegen St. Pauli II. Nun wartet der VfB also seit vier Partien auf einen dreifachen Punktgewinn in der Regionalliga Nord. Möchte er den zweiten Tabellenplatz (punkt- und torgleich mit Weiche Flensburg) halten, sollte er mal wieder einen Sieg landen. Sein Gegner kommt allerdings auch mit Ambitionen im Gepäck. Den Tabellenfünften aus Wolfsburg trennen nur noch drei Zähler von den Lübeckern - nach einer bislang eher durchwachsenden Saison ist der VfL nun wieder dran an den Spitzenplätzen.
 
U.L.M. Wolfsburg – Hannover 96 II (Sa., 14 Uhr) 
Ende November hatte der Gastgeber einen 1:0-Heimsieg über den Lüneburger SK gefeiert. Ansonsten liest sich die Bilanz der vergangenen zehn Partien (1-4-5) nicht gerade überwältigend, zumal die Partie beim Schlusslicht in Eichede am vergangenen Wochenende mit einer 0:3-Niederlage endete. Keine Frage: Der Abstiegskampf ist mittlerweile das beherrschende Thema im Team des Aufsteigers. Der Tabellenneunte aus Hannover konnte sich bislang heraushalten aus dem Tabellenkeller. Ihm gelang zuletzt ein respektables 0:0 in Havelse.
 
Eintracht Braunschweig II – SV Eichede (Sa., 14 Uhr)
 Drei Siege aus den vergangenen vier Spielen haben den SV Eichede wieder konkurrenzfähig gemacht. Lediglich zwei Punkte fehlen dem Schlusslicht noch zum Tabellennachbarn, der Braunschweiger Eintracht. Mit anderen Worten: Erstmals seit dem Saisonbeginn könnte der Aufsteiger die rote Laterne abgeben. Andererseits ist diese Partie auch für die Eintracht ein Big-Point-Spiel. Beim 0:1 in Norderstedt absolvierte der Gastgeber die bislang einzige Partie in diesem Jahr. Sein Trumpf im Abstiegskampf: Keine Mannschaft absolvierte bislang weniger Spiele als die Braunschweiger.    
 
VfV Hildesheim – Eintracht Norderstedt (So., 14 Uhr)
Luft im Tabellenkeller oder Anschluss an die Spitzengruppe - diese Partie ist für beide Mannschaften von Bedeutung. Während der Gastgeber (13.) zuletzt allerdings zum Zuschauen verurteilt war und die freie Zeit zu einer Extra-Einheit im Kletterpark nutzte, gelang der Eintracht (6.) ein Erfolgserlebnis auf dem Platz. Denn gegen den BSV Rehden landete der Gast einen überzeugenden 3:0-Heimsieg. Er geht nun leicht favorisiert in das Duell mit Hildesheim.
 
Lüneburger SK – 1. FC Germania Egestor-Langreder (So., 14 Uhr)
Nun endlich mal ein Spiel austragen - der LSK ist in diesem Jahr noch ohne Einsatz, musste gleich mehrfach mit Spielabsagen leben. Sein Gast absolvierte dagegen bereits drei Partien und dürfte mit der Ausbeute von insgesamt vier Punkten einigermaßen leben können. Dass die Germania zuletzt mit 1:4 in Meppen verlor, vermochte ja nicht zu überraschen.  
 
Weiche Flensburg – Hamburger SV II (So., 14 Uhr)
Auch der HSV wurde bislang von diversen Absagen geplagt, und das tat der Stimmung nicht unbedingt gut. „Gegen Flensburg in die Restsaison zu starten ist natürlich nicht ganz einfach, aber wir wollen unbedingt spielen“, sagt Trainer Dirk Kunert vor der Partie in Flensburg. Es gibt tatsächlich leichtere Aufgaben als ein Auswärtsspiel im hohen Norden. Die Weiche ist gut drauf zurzeit. Der 2:1-Erfolg in Oldenburg sicherte ihr den Sprung auf Rang zwei, punkt- und torgleich mit dem VfB Lübeck.
 
SpVgg Drochtersen/Assel – TSV Havelse (So., 15 Uhr)
Vier Punkte aus zwei Partien gewann der Gast in diesem Jahr. Eine ordentliche Bilanz, die er nun allerdings ausbauen möchte. Schließlich fühlt sich der TSV doch ganz wohl auf dem vierten Platz, punktgleich mit Lübeck und Flensburg. Die Spielvereinigung trat dagegen erst einmal an und dürfte diese Partie nicht einmal in guter Erinnerung behalten haben. Denn beim 1:1 gegen die Germania aus Egestorf-Langreder blieb der Gastgeber erstmals seit Monaten ohne dreifachen Punktgewinn in einem Heimspiel.

BSV Rehden – VfB Oldenburg (So., 15 Uhr)
Zwei Teams, die zuletzt ohne Erfolg angetreten waren: Während der BSV mit 0:3 in Norderstedt verlor, kassierte der VfB auf eigenem Platz eine 1:2-Niederlage gegen Weiche Flensburg. Danach zeigte sich Trainer Dietmar Hirsch aber nicht einmal unzufrieden mit dem Spielvortrag seiner Mannschaft, vermisste allerdings die Durchschlagskraft im Angriff: „Wenn man sich keine Chancen herausarbeitet, kann man nicht gewinnen.“ In Rehden soll der VfB das Versäumte nun nachholen.



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