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Regionalliga Nord: Ein kompletter Spieltag
Autor: Stefan Freye am 21.04.2017 - 15:07
Logo Regionalliga NordNoch immer leidet die Tabelle der Regionalliga Nord unter den zahlreichen Spielausfällen des Winters. Zwischen 26 (Lüneburger SK) und 29 Spiele (u.a. der BSV Rehden) haben die Teams im Tabellenkeller bislang ausgetragen. Die Nach­hol­partien des Mittwochs trugen aber schon mal ein bisschen zur Begra­­di­­gung bei, auch wenn es keinen Sieger gab. Nach den Duellen LSK – VfV 06 Hil­des­heim (0:0) und BSV Rehden - VfB Oldenburg (2:2) gibt es am Wochen­ende wieder das volle Programm: Der 30. Spieltag geht mit neun Spielen über die Bühne.

Hamburger SV II – VfL Wolfsburg (Sa., 12.30 Uhr)
Nach vier Siegen in Folge war das 0:4 in Drochtersen/Assel recht überraschend gekommen. Umso mehr freute sich HSV-Coach Dirk Kunert über den jüngsten 1:0-Erfolg bei U.L.M. Wolfsburg: „Ich bin sehr zufrieden mit dem Auftritt meiner Mannschaft. Nach dem schwachen Spiel gegen Drochtersen haben wir eine Reaktion gezeigt und völlig verdient gewonnen.“ Der Gegner aus Wolfsburg kam über Ostern nicht zum Einsatz, hatte zuvor aber einen 4:2-Heimerfolg über den VfB Oldenburg gefeiert. Nun empfängt der Tabellenvierte den Sechsten. Für die absolute Spitze reichte es in dieser Saison nicht, aber hier stehen sich zweifellos zwei leistungsstarke Mannschaften gegenüber – für ein packendes Duell dürfte also gesorgt sein.
 
Hannover 96 II - VfB Lübeck (Sa., 13 Uhr)
Zwei Teams, die über Ostern nicht im Einsatz waren, also auf eine rund zweiwöchige Pause in der Liga zurückblicken. Für den Gastgeber, zuletzt 0:0 bei St. Pauli II, geht es nun darum, den Vorsprung von fünf Punkten auf die Abstiegszone zu halten. Mindestens. Mit einem Heimsieg über den VfB würde sich 96 II der größten Sorgen vermutlich entledigen. Der Gegner, nach zwei Niederlagen zuletzt 1:0 gegen den SV Eichede, hat seine Ambition allerdings auch noch nicht ad acta gelegt. Der Tabellenfünfte kann bis zum Saisonende noch den einen oder anderen Platz gut machen.
 
Eintracht Braunschweig II – 1. FC Germania Egestorf/Langreder (Sa., 14 Uhr)
Pünktlich zum Saisonfinale hat die Germania zu ihrer Form gefunden: Der 2:1-Erfolg bei U.L.M. Wolfsburg war bereits der dritte Sieg in Folge. Allerdings hat auch die Eintracht längst in den „Entscheidungsmodus“ geschaltet, blieb zuletzt viermal in Folge ohne Niederlage (3-1-0). Das Duell zwischen dem Zwölften und dem 15. wird also mit zwei zurzeit recht formstarken Mannschaften ausgetragen. Es dürfte nicht nur spannend, sondern auch ziemlich ansehnlich verlaufen.
 
U.L.M. Wolfsburg – FC St. Pauli II (Sa., 14 Uhr)
Die Niederlage gegen die Germania tat richtig weh, kostete sie dem Gastgeber doch wichtige Punkte im Abstiegskampf. Der 16. trifft nun auf einen Gegner, dem zuletzt ein Befreiungsschlag gelungen war. Die „Doppelschicht“ zu Ostern hatte St. Pauli neben einer 0:2-Niederlage beim VfB Oldenburg am Ostermontag schließlich auch einen eminent wichtigen 1:0-Erfolg gegen die SpVgg Drochtersen/Assel eingebracht. Dabei machte Trainer Joachim Philipkowski nach der Partie beim VfB allerdings auch eine gewissen Verschleiß aus: „Zum Ende haben uns aufgrund des fünften Spiels binnen 15 Tagen vielleicht aber auch die Kräfte verlassen." Die Hamburger sind nun sieben Punkte vom ersten Abstiegsplatz entfernt und liegen damit sieben Punkte vor dem U.L.M. Wolfsburg - und sie hatten eine verdiente Auszeit.
 
ETSV Weiche Flensburg – VfV Borussia 06 Hildesheim (So., 14 Uhr)
Ob Weiche Flensburg die starke Serie ausbaut? Beim 1:1 gegen Eintracht Norderstedt blieb der Gastgeber bereits zum zwölften Mal in Folge ungeschlagen. Von einer solchen Serie darf man in Hildesheim allenfalls träumen. Nachdem der VfV 06 lange im gesicherten Mittelfeld platziert war, verlor er in den vergangenen Wochen an Boden. Er weist nun nur noch ein Polster von drei Punkten zur Abstiegszone auf. Aber in Hildesheim wissen sie mittlerweile, dass selbst eine knappe Niederlage für Zuversicht sorgen kann: Mit dem 2:3 gegen den Spitzenreiter SV Meppen gelang dem Team zuletzt ein respektables Ergebnis. Vielleicht reicht es gegen den Tabellenzweiten ja nun zu einem zählbaren Erfolg.
 
TSV Havelse – BSV Rehden (So., 14 Uhr)
Der Gastgeber befindet sich als Tabellendritter im Soll, mindestens. Eigentlich war dem TSV Havelse eine derart gute Rolle gar nicht zugetraut worden. Gleichwohl überraschte der Verein in dieser Woche mit der Nachricht, dass sich der Weg mit dem Cheftrainer nach der laufenden Saison trennen wird. „Alexander Kiene hat außergewöhnlich gute Arbeit geleistet, die sportlichen Resultate sprechen hier eine deutliche Sprache. Dass wir uns nicht auf eine Fortsetzung der Zusammenarbeit verständigen konnten, ist bedauerlich, doch bei auslaufenden Verträgen auch ein normaler Vorgang“, sagt Manager Stefan Pralle. Im Heimspiel gegen den nach wie vor abstiegsbedrohten 17. aus Rehden wird nun auch die Frage beantwortet, wie die Mannschaft mit dem bevorstehenden Abschied des Trainers umgeht.
 
FC Eintracht Norderstedt - Lüneburger SK Hansa (So., 14 Uhr)
In der Liga war die Eintracht vier Spiele ohne Sieg geblieben (0-2-2). Aber im Pokal landete sie einen Erfolg. Beim 4:0 in Barmbek-Uhlenhorst gelang zuletzt nämlich souverän der Einzug ins Hamburger Cup-Finale. Nun wartet auf den Tabellenachten wieder ein Duell um Punkte. Der LSK, seit Wochen ohne Sieg, wird den Gastgeber vermutlich deutlich mehr fordern. Der 14. wird unbedingt punkten wollen.
 
SV Eichede – SpVgg Drochtersen/Assel (So., 14 Uhr)
Auch der Gastgeber holte sich seinen Erfolg im Pokal: Nach dem 4:1 n.V. beim Oberligisten Heider SV steht der SV Eichede im Pokal-Finale Schleswig-Holsteins. Zudem vermeldete der Verein in dieser Woche, dass Dennis Jaacks im Sommer das Traineramt von Martin Steinbek (zurück zur U15) übernehmen wird. „Als junger, ehrgeiziger und fleißiger Trainer passt Dennis optimal zum SV Eichede“, sagt SVE-Vorsitzender Olaf Gehrken. Ob Eichede in den verbleibenden fünf Partien den Rückstand von acht Punkten zum rettenden Ufer wettmachen kann, bliebt dagegen fraglich. Ein Heimerfolg über die Spielvereinigung, derzeit auf Rang neun, wäre aber wohl unabdingbare Voraussetzung einer erfolgreichen Aufholjagd.
 
VfB Oldenburg – SV Meppen (So., 15 Uhr)
Was für ein Spiel zum Abschluss des Spieltages. Der VfB, dem zu Ostern mal wieder ein Heimerfolg glückte (2:0 über St. Pauli II), wird sicher alles daran setzen, dem alten Rivalen aus Meppen drei Punkte abzunehmen. Nach einer ordentlichen, aber keinesfalls überragenden Saison könnte der Tabellensiebte ja noch einmal für ein echtes Ausrufezeichen sorgen. Sein Gegner wird etwas dagegen haben, dürfte die Sache aber relativ gelassen angehen: Der Spitzenreiter kann sich in den kommenden Wochen noch die eine oder andere Niederlage erlauben, ohne seine Spitzenposition einzubüßen - er führt die Liga schließlich mit zwölf Punkten an.
 
 


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