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Regionalliga Nord: Die Enge sorgt für Spannung
Autor: Stefan Freye am 09.08.2018 - 15:51
Logo Regionalliga NordDer 4. Spieltag der Regionalliga Nord wird vermutlich dafür sorgen, dass sich die Teams noch ein wenig mehr sortieren. Bereits jetzt dürfte aber feststehen: Es geht auch in Zukunft eng zu. Jedenfalls blieb kein Team ohne Punkte, und an der Spitze absetzen konnte sich auch keine Mannschaft. Mal sehen, wer am Wochenende für eine Überraschung sorgt.

VfL Wolfsburg II – VfB Lübeck (Fr., 19.30 Uhr)
Jeweils drei Punkte sammelten diese Teams, dabei trat der VfL (1-1-1) bereits zu drei Partien an, während die Lübecker (1-1-0) erst zwei Spiele absolvierten. Die Ambitionen sind auch durchaus vergleichbar: Beide Mannschaften streben einen Spitzenplatz an. Insofern vermochte die 1:4-Niederlage des Gastgebers bei Holstein Kiel II schon zu überraschen. Ob dem jungen VfL-Team nun ausgerechnet gegen den routinierten Gast eine Wiedergutmachung gelingt?

SC Weiche Flensburg – Hannover 96 II (Sa., 13.30 Uhr)
Der amtierende Meister absolvierte bislang bereits vier Partien, und seine Bilanz (1-1-2) ist durchwachsen. Erst am Mittwochabend kassierte Weiche eine 0:1-Niederlage bei der Germania Egestorf-Langreder (Behnsen (14.)). Für Daniel Jurgeleit ist mit dem mäßigen Start aber noch keine Krisenstimmung verbunden „Es bestätigt sich, was ich gesagt habe: Jede Saison beginnt bei Null, und wir müssen noch mehr tun, aber die vier Punkte aus vier Spielen machen mich nicht unruhig“, so der Flensburger Trainer. Der Gast reist als Tabellenvierter an, mit sechs Zählern aus drei Spielen (2-0-1).

VfB Oldenburg – FC St. Pauli II (Sa., 15 Uhr)
Zwei Punkte aus drei Spielen - der VfB kann mit seinem Start (0-2-1) sicher leben. Ausbaufähig ist die Bilanz aber auf jeden Fall. Doch nicht nur der Gastgeber ist auf den ersten Saisonsieg aus, auch die Hamburger (0-2-1) warten noch auf einen Dreier. Er würde nun wohl beiden Teams sehr helfen – wer gewinnt, verlässt den Tabellenkeller.

SSV Jeddeloh – U.L.M. Wolfsburg (Sa., 16 Uhr)
Der Gastgeber tritt mit einer ausgeglichenen Bilanz (1-1-1) zum Duell mit dem Aufsteiger an. Das Team aus Wolfsburg sammelte ebenfalls vier Zähler aus drei Partien (1-1-1) und dürfte damit ziemlich zufrieden sein. Schließlich siegte U.L.M. erst am letzten Spieltag mit 3:0 gegen den VfB Oldenburg. Die Premiere wird das Selbstbewusstsein der Wolfsburger sicher noch stärken, und so steht der SSV nach dem 0:3 in Lübeck vor der nächsten Herausforderung.

Hamburger SV II – VfL Oldenburg (So., 14 Uhr)
Diese 0:4-Niederlage im kleinen Nordderby in Bremen musste erst einmal verarbeitet werden. Allerdings ist HSV-Coach Steffen Weiß auch klar, dass mit einer herben Pleite wichtige Erfahrungen verbunden sein können. „Wir werden unsere Lehren aus diesem Spiel ziehen und konzentrieren uns dann auf Oldenburg“, meinte der Trainer gleich nach der Partie. Der VfL soll also zu spüren bekommen, zu welcher Leistung die junge Mannschaft fähig ist. Er tritt mit der Bilanz von zwei Punkten aus drei Spielen (0-2-1) an, belegt angesichts des schlechtesten Torverhältnisses derzeit aber nur Platz 18.

Eintracht Norderstedt – Holstein Kiel II (So., 14 Uhr)
Die Eintracht zählt zu den insgesamt fünf Mannschaften, die bislang zwei Punkte aus drei Spielen gewannen (0-2-1). Während der Gastgeber also noch auf seinen ersten Saisonerfolg wartet, ging der Aufsteiger aus Kiel ungeschlagen aus seinen beiden Spielen hervor (1-1-0). Vor allem am letzten Spieltag wussten die kleinen Störche zu überraschen: Das 4:1 gegen den VfL Wolfsburg II unterstrich, dass Holstein ganz sicher nicht die Rolle als Punktelieferant spielen möchte.

SpVgg Drochtersen/Assel – 1. FC Germania Egestorf-Langreder (So., 15 Uhr)
Die Sieger vom Mittwoch unter sich: Während die Germania das Heimspiel gegen Weiche Flensburg mit 1:0 für sich entschied, gewann der Gastgeber die Partie in Rehden spät mit 2:1 (Elfers, Zöpfgen - Tomic). Mit jeweils sieben Punkten aus vier Duellen belegen die Spielvereinigung (3.) und die Germania (2.) nun Spitzenplätze. Womöglich wird ihr direktes Aufeinandertreffen nun darüber entscheiden, wer sich erst einmal ganz oben halten kann.

Lüneburger SK Hansa – BSV Rehden (So., 15 Uhr)
Auch der LSK bringt es nach drei Saisonspielen auf zwei Punkte (0-2-1). Also wartet auch der Gastgeber noch auf den ersten Saisonsieg. Den hat der BSV in seinen vier Partien bereits unter Dach und Fach gebracht. Mit der späten 1:2-Niederlage gegen Drochtersen/Assel war am Mittwoch allerdings auch eine erste Enttäuschung verbunden.

TSV Havelse – SV Werder Bremen II (So., 18 Uhr)
Es spricht einiges für ein Spitzenspiel: Der Tabellenführer empfängt einen der Topfavoriten. Nachdem die Bremer zweimal unentschieden spielten, unterstrichen sie beim 4:0 über den HSV II ihre Ambitionen. Der TSV belegt mit sieben Punkten sogar den Platz an der Sonne. Sein toller Start geriet zuletzt allerdings in Gefahr: Beim 2:2 in Rehden hatte Havelse zur Pause bereits mit 2:0 vorn gelegen. Im Heimspiel gegen Werder geht es nun wohl auch darum, wie nachhaltig der Höhenflug des Spitzenreiters tatsächlich ist.



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