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Regionalliga Nord: Schlag auf Schlag
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Regionalliga Nord: Schlag auf Schlag

Autor: Stefan Freye am 31.08.2018
Logo Regionalliga NordSchlag auf Schlag geht es zurzeit in der Regionalliga Nord. Kaum ist der 7. Spieltag Geschichte, steht bereits die achte Runde vor der Tür. Die bietet jede Menge spannende Partien, so findet in Drochtersen ein echtes Spitzenspiel statt und in Oldenburg gibt es nach langer Zeit wieder ein Derby gegen Werder Bremen.



SC Weiche Flensburg 08 – VfL Oldenburg (Sa., 13.30 Uhr)
Der Meister ist nach dem jüngsten Unentschieden (1:1) bei der U23 von Drittliga-Absteiger Werder Bremen auf Kurs. Muss dennoch aufpassen, dass die Mannschaften an der Spitze nicht enteilen. Dort scheint man sich zurzeit keine Schwäche zu erlauben. Mit dem VfL Oldenburg kommt jetzt ein vermeintlich dankbarer Gegner in das Manfred-Werner-Stadion. Für den Aufsteiger ist der Ernst der Lage schon spürbar. Dennoch regiert auch im Team von Trainer Dario Fossi der Optimismus. Zurecht, denn gegen die SpVgg Drochtersen/Assel gab es am vergangenen Mittwoch eine knappe 2:1-Niederlage, allerdings ließ besonders die zweite Halbzeit erahnen, dass in der Mannschaft viel Potenzial steckt.

SSV Jeddeloh – BSV Rehden (Sa., 14 Uhr)
14. gegen 17. Beide Teams mit fünf Punkten auf der Habenseite. Da kann man schon von einem Kellerduell sprechen. Besonders für den Gastgeber eine ungewohnte Situation, war man doch in der vorigen Saison regelmäßig im oberen Drittel der Tabelle anzutreffen. Besonders die herbe 2:7-Niederlage gegen Hannover 96 II vor einer Woche dürfte noch immer an den Nerven der Ammerländer zehren. So war die 2:1-Niederlage gegen Germania Egestorf/Langreder am Mittwoch vielleicht noch eine Spätfolge. Der BSV Rehden erkämpfte sich in allerletzter Minute ein 1:1-Unentschieden gegen den VfB Oldenburg und hat das Momentum in dieser Partie womöglich auf seiner Seite.

FC St. Pauli II – Hannover 96 II (So. 14 Uhr)
Das Duell zweier Nachwuchsmannschaften, bei dem die Ausgangpositionen unterschiedlicher nicht sein könnten. Die Hamburger dümpeln mit einem Saisonsieg und zuletzt einer 0:3-Niederlage beim VfB Lübeck im Tabellenkeller, hatten mit Weiche Flensburg, Drochtersen/Assel, VfB Oldenburg und eben Lübeck aber auch nicht gerade die Laufkundschaft der Liga als Gegner. Mit Hannover 96 kommt jetzt die nächste Mannschaft, die in dieser Saison bisher eifrig Punkte sammelte. Der letzte Sieg am vergangenen Mittwoch fiel gegen Lupo Martini Wolfsburg nach einem Treffer von Maurice Springfeld in Anbetracht der letzten Ergebnisse mit 1:0 allerdings überraschend knapp aus. Die Favoritenrolle können die Roten für das Spiel am Sonntag deshalb aber noch lange nicht ablegen. 


TSV Havelse – FC Eintracht Norderstedt (So. 14 Uhr)
Da ist guter Rat teuer. Vermutlich braucht es von Trainer Christian Benbennek ganz besonders aufbauende Worte, um die herbe 0:8-Niederlage gegen den VfL Wolfsburg unter der Woche wegzustecken. Der TSV Havelse, so gut in die Saison gestartet, strauchelt zurzeit ein wenig und muss nun auch noch auf den mit sechs Toren erfolgreichsten Torschützen Almir Kasumovic verzichten, der am Mittwoch die Rote Karte gesehen hat. Der FC Eintracht Norderstedt hatte am Mittwoch spielfrei (die Partie gegen den HSV II wird am 05.09.2018 – 19 Uhr nachgeholt) und konnte sich das Geschehen aus der Entfernung angucken. Bei nur einem Saisonsieg, drei Unentschieden und zwei Niederlagen wird man im Süden Schleswig-Holsteins auch nicht so ganz zufrieden sein und die Partie gegen den TSV nutzen wollen, um die Bilanz ein wenig aufzupolieren. Ausgang ungewiss.

Spvgg. Drochtersen/Assel – Holstein Kiel II (So. 15 Uhr)
So ein bisschen überrascht darf man ob der Platzierung schon sein. Mit jeweils 13 Punkten findet man die beiden Teams auf den Rängen drei und vier der Tabelle. Für eine Mannschaft, die vor wenigen Tagen noch den FC Bayern an den Rand der Verzweiflung getrieben hat, ok. Aber der Aufsteiger aus Schleswig-Holstein? Das überrascht schon ein wenig, zumal die Störche noch ein Spiel weniger ausgetragen haben als die Konkurrenz. Den Spieltag in der „englischen Woche“ konnten beide für sich entscheiden (Drochtersen 2:1 beim VfL Oldenburg, Holstein Kiel mit 2:1 gegen den LSK Hansa), das Spiel am Sonntag wird vermutlich ein ganz anderer Schnack. Es ist ein echtes Spitzenspiel im Kehdinger Stadion zu erwarten.

Lüneburger SK Hansa – VfL Wolfsburg II (So. 15 Uhr)
Was mag man angesichts der jüngsten Ergebnisse des VfL Wolfsburg in Lüneburg denken? Es gibt im Moment wohl tatsächlich angenehmere Gegner als die jungen Wölfe, die gerade richtig Spaß am Tore schießen gefunden zu haben scheinen. Aber man wird sich in Lüneburg auf das Spiel sicher gut einstellen und seine Chance suchen. An Überraschungen ist diese Liga ja nun wahrlich nicht arm.

Hamburger SV II – VfB Lübeck (So. 15 Uhr)
Ein Spiel, das auf dem Papier jede Menge verspricht. Zwei ambitionierte Teams, die richtig guten Fußball spielen können. Der Vizemeister der vergangenen Saison kämpft angesichts von vier Saisonniederlagen, bei zwei Siegen zwar noch ein bisschen mit Startschwierigkeiten, hat aber ebenso wie der VfB Lübeck ein Spiel weniger als die Konkurrenz absolviert. Beim VfB scheint alles nach Plan zu laufen. Als einziges Team der Liga noch ungeschlagen, wird auch für die kurze Reise nach Hamburg ein Sieg eingeplant sein, zumal die Grün-Weißen vermutlich von jeder Menge Fans begleitet werden.

U.S. I. Lupo Martini Wolfsburg – 1. FC Germania Egestorf/Langreder (So. 15 Uhr)
Der Aufsteiger aus Wolfsburg ist eins der vielen Teams, das mit fünf Punkten zurzeit im Tabellenkeller steckt. Zuletzt gab es eine knappe Niederlage gegen Hannover 96, die aber durchaus Anlass zur Hoffnung gibt. Da ist der Gast aus Egestorf/Langreder vielleicht kein ganz unwillkommener Gegner, denn die Mannschaft von Jan Zimmermann holte bisher alle zehn Punkte auf eigenem Platz und ist auswärts dementsprechend noch ohne Erfolgserlebnis. 


VfB Oldenburg – SV Werder Bremen II (So. 15 Uhr)
Derbyzeit im Marschwegstadion. Das letzte Mal gab es diese Begegnung am 19. April 2014, damals ging der VfB als Sieger vom Platz (1:0), am Ende stiegen die Bremer in die 3. Liga auf, die Oldenburger beendeten die Saison als 10.. Eine Konstellation, die zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison keinerlei Bedeutung hat, aber dennoch darf mit einem spannenden Fußballnachmittag gerechnet werden. Beide Mannschaften spielten unter der Woche 1:1-Unentschieden. Ein Ergebnis, das besonders VfB-Trainer Ehlers unzufrieden zurücklässt: „Die Enttäuschung sitzt richtig tief. Das fühlt sich wie eine zweistellige Niederlage an,“ er sich aber kämpferisch gibt, „jetzt werden wir die Punkte am Sonntag gegen Werder holen.“ Dort wird man allerdings einiges dagegen haben.



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