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DIE FUSSBALLECKE
Oberliga NO Nord 2024/25 - Spielbericht
4. Spieltag - Freitag, 30.08.2024 - 20:00
Tennis Borussia Berlin - FC Anker Wismar 4:1 (2:0)
Grafik Taktikschema






TeBe-Doppelschlag vor der Pause
Malte Thesenvitz setzte den Schlusspunkt

Spielszene

Jonas Hurtig (rechts) im Zweikampf mit Niklas Liebich

Trotz der klaren 0:3-Heimniederlage gegen die 2. Mannschaft des F.C. Hansa Rostock waren die Ostseestädter optimistisch ins Mommsenstadion gefahren und wollten dort punkten. Doch es zeigte sich, dass Überkreuzvergleiche stark hinken. Am ersten Spieltag hatte Neustrelitz bei den Berlinern 3:1 gewonnen, danach blieb der FC Anker 2:0 in Neustrelitz erfolgreich.

Einen Punkt hatten sich die Wismarer zumindest ausgerechnet und die Anfangsphase überstanden sie auch unbeschadet, denn klare Chancen der Hausherren ließ das Team von Trainer Matthias Fink nicht zu. Doch innerhalb von nur vier Minuten kippte die Partie. Zuerst ließ der pfeilschnelle Ebrima Jobe auf der linken Seite der Ankerabwehr keine Chance und netzte im kurzen Eck ein (27.). Vier Minute später war Sey erneut erfolgreich und stellte eine beruhigende Pausenführung her.

Wismars Trainer Matthias Fink blieb weiterhin optimistisch und forderte sein Team auf, im Angriff konzentrierter zu sein. Doch die Angriffsbemühungen der Ostseestädter blieben immer wieder in der organisierten TeBe-Abwehr stecken. Das rächte sich, denn der erste gefährliche Angriff der Hausherren brachte durch Ramadan das entscheidende 3:0 für die Platzherren.

Team mit Auflaufkindern

Ankerteam mit Auflaufkindern vor der Partie

Trotzdem blieb Wismar angriffsorientiert und hatte nach einer Flanke von Willms die große Chance zum Anschlusstor, doch der Kopfball von Hurtig strich kurz über die Querlatte der Gastgeber. Stattdessen erhöhten duie Rostocker durch Tyson Richter, der von der linken Seite an der Grundlinie entlang zog und die Kugel unter die Latte des Ankertores hämmerte, unhaltbar für den guten Wismarer Schlussmann Borchardt. Anker spielte weiter auf den ersten Treffer und Malte Thesenvitz war es vorbehalten, mit einem trockenen Flachschuss aus zwanzig Metern das Ehrentor zu erzielen.

„Trotz der letztlich klaren Niederlage mache ich meinem Team keine Vorwürfe“, erklärte Trainer Fink nach dem Schlusspfiff. „Sie hat bis zum Schluss trotz des klaren Rückstandes die Köpfe nicht hängen lassen und sich am Ende belohnt. Insgesamt ist die Niederlage zu hoch ausgefallen. Jetzt müssen wir im Pokalspiel beim SV Barth wieder Sicherheit ins Team bringen, denn der letztjährige Landesligazweite der Landesliga Ost ist kein Fallobst. Wir sollten daran denken, dass wir im Vorjahr beim Ersten, dem Penzliner SV, ausgeschieden sind“, warnte er. Eine Woche später sind die Hansestädter wieder in Berlin gefordert, dann beim SV Tasmania.

Text und Fotos: Bernhard Knothe


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