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FC Viktoria Harburg - FC Süderelbe II 1:3 (0:1)
Hamburg / Kreisliga
Hierbei handelte es sich um ein Kreisligaduell aus dem Süden Hamburgs. Das fußballerische Niveau war, wie man sich wohl vorstellen kann, nicht besonders ergiebig. Es gab für Süderelbe II (Tabellen-4.) einen nie gefährdeten, leistungsrechten 3:1-Auswärtserfolg bei Bezirksliga-Absteiger FC Viktoria Harburg (Tabellen-9.). Zuschauer waren (leider) nur knapp 50 zu zählen.

Dafür konnte das kleine Stadion von Viktoria Harburg durchaus überzeugen. Schon auf den ersten Blick war zu erkennen, dass es sich hier um einen Traditionsverein handelte, der schon weitaus erfolgreichere Zeiten erleben durfte.

So erfuhr ich von einem älteren Herrn, der früher 20 Jahre lang Platzwart des FC Viktoria war, dass die Harburger in den 50er Jahren fast den Aufstieg in die Oberliga Nord (die damalige 1. Liga) geschafft hatten. Vor über 4.000 Zuschauern kam dort wirklich Stadionatmosphäre auf. In den 70er Jahren kamen zu einem Freundschaftsspiel gegen den Hamburger SV auch rund 2.500 Zuschauer.
Da musste man schon genau hinschauen wo man hintritt …

Dass die „Aue-Arena“, wie sie tatsächlich auf deren Homepage genannt wird, schon sehr alt ist, ist auch anhand der Stehtraversen zu erkennen, die zum Teil krumm und schief sind.

Auch das „Metall-Skelett“ auf der einen Geraden wirkt ziemlich bizarr – soll aber tatsächlich nur als Stütze des Zaunes dienen, an dem eine Hauptstraße liegt … und es ist auch tatsächlich nur ein einziger Ball über den hohen Zaun auf die Hauptstraße geflogen.
Auf der linken Seite das Stahlgeflecht, welches man auf der einen Geraden „bewundern“ kann.

Zum „Drumherum“: Die Schinkenbratwurst (1,50 €), die ich mir in der Pause gönnte, ist absolut zu empfehlen. Der Eintrittspreis war mit 2 € auch angemessen.

Ein „Geheimtipp“: Auf der einen Hintertorseite wurden die Stehtraversen ausgebessert; und zwar mit feinem, hellem Sand. Somit für die Eltern unter euch: Die Eltern können sich das Spiel anschauen, und für die Kinder sollte man Eimer und Schaufel mitnehmen, damit sie auf den Stehtraversen Sandburgen bauen können. Es ist tatsächlich Sandkistensand!

Das Wetter in der 2. Halbzeit war ziemlich bescheiden – es gab Dauerregen. Der Besuch hatte sich aber trotzdem gelohnt.
Verfasst am 09.04.2006 von Hamburger
Fotos: Hamburger
 

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