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SV Baustetten – FV Olympia Laupheim
Verbandsliga Württemberg
15.10.2006, 11:00
Sportgelände „Untere Wiesen“, Baustetten
Eintritt: 5 €
Schal: 15 € und pottenhässlich, daher nicht gekauft
Rote Worst in der Wecken: 2,00 € (lecker)
Zuschauer: 1.200 (incl. einem Souleimann und einem BHT)

Zur Frühschoppenzeit morgens um 11:00 startete das Derby des Vorortes Baustetten gegen den großen Nachbarn aus Laupheim. 1.200 Zuschauer auf dem Sportplatz mit Überdachung auf der Gegengerade sorgen für eine schöne, enge Atmosphäre.

Die Hausherren begannen überlegen. Nach acht Minuten startet Baustettens Sturmführer Florian Hartmann in den Gästestrafraum und wird gelegt. Christian Scheffold schießt den 11er schwach in die Mitte des Tores, Laupheims Torwart wehrt ab und auch Nikolaos Liolios schafft es nicht, den Nachschuss im Tor unterzubringen.

In der Folgezeit hat Laupheim seine beste Phase: Martin Germans Schuss in der 14. Minute wird vom sich dazwischen werfenden Jan Melichercik abgeblockt, zwei Minuten später trifft Ali Kanik das Lattenkreuz, so dass Mark Lemkes Tor weiter sauber bleibt.

Da damit Laupheims Offensivbemühungen unverständlicherweise auch schon wieder vorbei sind und Baustetten ebenfalls abwartender agiert, geht eine nun ereignisarme Partie mit 0:0 in die Pause.
Das Bild zeigt den Hattrick-Torschützen.

Baustetten geht die zweiten 45 Minuten offensiv an. Man verzeichnet zwei Chancen, ehe Florian Hartmann eine Rechtsflanke von Erkan Ayten per Seitfallzieher ins rechte Eck zur viel umjubelten 1:0 Führung verwandelt.

Baustetten beherrscht das Spiel auch weiterhin und kommt zu weiteren Chancen. Nach einer Stunde schickt Christan Scheffold mit einem schnellen Pass auf die linke Seite Florian Hartmann auf die Reise, der dem Laupheimer Schlussmann mit einem Rechtsschuss ins rechte Eck keine Chance lässt und auf 2:0 erhöht.

Laupheim nun bemühter doch einfach nur ungefährlich. Der Ex-Ulmer Bundesligaprofi Oliver Unsöld glänzt hier weniger mit fußballerischem Geschick und mehr mit Gemeckere und Reklamieren. So hat Baustettens Schlussmann Lemke erstaunlich wenig zu tun.

In der Schlussphase trifft Ayten noch einmal die Latte des Laupheimer Tores und drei Minuten vor Schluss bedient er bei einem Konter über rechts kommend den in der Mitte wartenden Florian Hartmann, der ins linke Eck seinen lupenreinen Hattrick erzielt und für den hoch verdienten 3:0 Endstand sorgt.

Laupheim ist eine einzige Enttäuschung und lässt nahezu alles vermissen, was man in solch einem prestigeträchtigen Derby an den Tag legen muss, wenn man bestehen will. Ich fühle mich an das 1:2 unseres VfV in Bockenem in der Saison 2005/2006 erinnert!

Bis zum nächsten Kick!

BHT
Verfasst am 28.01.2007 von B-H-T
Fotos: B-H-T
 

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